Unser vorrangiges Ziel ist es, mit naturnahen Prozessen und überschaubaren Methoden sowie geringstmöglichen Emissionen, dezentral Energie für uns Menschen über Generationen hinweg zur Verfügung zu stellen.
Das von unserem Unternehmen 2002 bis 2009 entwickelte Gravitationswasserwirbelkraftwerk (GWVPP) besticht durch seine Schlichtheit und zeigt in eindrucksvoller Weise, das ein Wasserkraftwerk auch Wasserpflanzen, Kleinlebewesen und Fische generieren kann.
Energieproduktion für uns Menschen kann problemlos Hand in Hand mit einer intakten und gestärkten natürlichen Umwelt funktionieren. Das heißt wir Menschen haben bereits heute Energietechnologien zur Verfügung, die unsere Luft, unser Wasser und unsere Ackererde für Generationen hinweg intakt halten können, um uns Menschen mit genügend Energie und wertvollen Nahrungsmittel das Überleben auf unserem Planten langfristig zu sichern.
Mit 4.000.000 kleiner unauffälliger GWVPP in Europa können in kurzer Zeit rund 40 Atomkraftwerke bezüglich der Erzeugung elektrischer Energie ersetzt werden. Und diese GWVPP produzieren ohne jegliches Risiko 100 Jahre und länger Ökostrom, während bei Atomkraftwerken die tatsächlichen Kosten für die Bevölkerung nach Ende Ihrer Laufzeit (nach etwa 50 Jahren Betrieb) mit der Suche nach Endlagerstätten für Atommüll erst so richtig anlaufen.
Leider spitzt sich aktuell auf unserer Mutter Erde der Kampf Mensch gegen Natur dramatisch zu, weil unter anderem Gesetze und Richtlinien (EU-WRRL, EU strategy Energy 2020, ....) zum Schutz der Umwelt völlig versagen.
(1) Agrarindustrie samt Chemieindustrie - jährlich werden tausende von Tonnen an hochgiftigen Agrarchemikalien "sogenannte" Pflanzenschutzmittel auf unsere Ackerböden ausgebracht. Ein beträchtlicher Anteil dieser Chemikalien geht wissentlich in unser Grundwasser bzw. in Flüsse und Seen - anscheinend kein Problem in Bezug auf die EU-WRRL.
(2) Atomindustrie - mit unzähligen Atomunfällen bei der sogenannten "friedlichen" Atomenergienutzung. (Nach Inkrafttreten der EU-WRRL gibt es keinerlei Regelungen bzw. Zielvorgaben in Bezug auf Atomkraftwerke bzw. Atomendlagerstätten.)
Die riesigen Kühltürme und das in Flüsse eingeleitete Kühlwasser bestehender Atomkraftwerke emittieren unvorstellbare Wärmemengen die unseren Planten langsam aber doch aufheizen. (Warme Flüsse/ und verstrahltes Kühlwasser in Flüssen und im Meer - anscheinend kein Problem in Bezug auf die EU-WRRL).
Die Endlagerproblematik ist seit Beginn des Atomzeitalters ungelöst. (Grundwasserverstrahlung - ebenfalls anscheinend kein Problem in Bezug auf die EU-WRRL).
Nur der Vollständigkeit halber - Super Gau in Tschernobyl
und Fukushima.
(3) Erdölindustrie - mit Pannen am laufenden Band.
Lecke Pipelines, lecke Hochseetanker und lecke Bohrinseln. Die wahrscheinlich größte Ölkatastrophe bisher Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko.
(4) Erdgasindustrie - mit der "vielversprechenden" Fördermethode Fracking für die Schiefergasgewinnung werden Unmengen an hochgiftigen Substanzen direkt in den Boden und somit ins Grundwasser eingebracht. (Vergiftung des Grundwassers auf Jahrzehnte - ebenfalls anscheinend kein Problem in Bezug auf die EU-WRRL oder soll die Schiefergasgewinnung mit der Fracking-Technik ein EU strategy Energy 2020 Ziel sein?) Jedenfalls ist Fracking in Deutschland (einer der führenden EU-Mitgliedstaaten) seit Jahren in Verwendung und kann sogar soweit führen, dass brennbares Trinkwasser aus Ihrem Wasserhahn strömt.
Resümee - eine EU-WRRL die bezüglich Agrar-, Chemie-, Atom-, Erdöl- und Erdgasindustrie nicht angewendet wird, ist bezüglich der Wasserkraftnutzung nicht nur eine sinnlose Schikane, sondern verschlimmert den Zustand unserer Gewässer. Das heißt, jede kWh die nicht aus sauberer Wasserkraft erzeugt wird, wird aktuell durch fossile Energieträger (inklusive Atomenergie) ersetzt und verschmutzt bzw. erwärmt unsere Gewässer. Eine EU-WRRL so wie Sie derzeit gelebt wird, ist leider kontraproduktiv für unsere Umwelt und für uns Menschen. Einzig sichtbares Zeichen sind Fischwanderhilfen in Stahlbeton an unseren Flüssen, deren Funktion auch unter Fachexperten umstritten ist.
Und aus ökonomischer Sicht betrachtet - genau wegen unzähliger Schlupflöcher in bestehenden Gesetzen und Regelungen zum Schutz der Umwelt, werden Atom-, Erdöl- und Erdgasindustrie zu einer unüberwindbaren Konkurrenz erneuerbarer Energietechnologien. Müßten die Kosten für eine sachgerechte Entsorgung von Problem- und Abfallstoffen aus Atom-, Erdöl- und Erdgasindustrie in den Energiepreis mit eingerechnet werden, würden bereits heute Energiekonzerne aus rein wirtschaftlichen Gründen ausschließlich nur mehr in erneuerbare Energietechnologien investieren.
Deshalb unser Appell an Sie - nutzen Sie freiwillig die natürlichen erneuerbaren Energiequellen in Ihrer Region und übernehmen Sie selbst Verantwortung, indem Sie sich für Ihr persönliches Kraftwerk vor Ort einsetzen! Damit Entfallen die Energieverluste auf langen Transportwegen und bei einem zügigen Ausbau der dezentralen Energiesysteme benötigen wir keine Atomenergie, kein Schiefergas und auch deutlich weniger andere fossile Energieträger. Gehen wir sparsam mit unseren Ressourcen um und nutzen wir gemeinsam Sonnenenergie, Geothermie, Wind- und Wasserkraft um langfristig menschenwürdig auf unserem Planeten (über-)leben zu können. Danke!