eines Gravitationswasserwirbelkraftwerks wird hier in Form einer Musteranordnung an einem natürlichen Fließgewässer dargestellt.
Das Gravitationswasserwirbelkraftwerk wird - gegebenenfalls auch unterirdisch - in die Uferböschung des Fließgewässers integriert.
Die Wasserfassung erfolgt über eine niedrige bewegliche Wehr, die sich im Hochwasserfall automatisch öffnet und den kompletten Abflussquerschnitt des Fließgewässers zur Verfügung stellt.
Das Wasser strömt seitlich aus dem Fließgewässer durch einen Grobrechen und durch ein geöffnetes Einlaufschütz in ein Rotationsbecken.
Im Rotationsbecken bildet sich ein mächtiger Gravitationswasserwirbel aus, der in seinem Zentrum eine Zotlöterer-Turbine samt elektrischen Generator antreibt.
Das Wasser strömt unterhalb der Turbine durch eine Abflussöffnung im Boden des Rotationsbeckens und weiter durch einen Rückflusskanal zurück in das Fließgewässer. Dabei entsteht keine Restwasserstrecke im Fließgewässer, sodass die gesamte Wassermenge des Fließgewässers für das Gravitationswasserwirbelkraftwerk zur Verfügung steht.
Die Reinigung des Grobrechens erfolgt durch kurzzeitiges Öffnen des Grundablasses.
Kleinlebewesen und Fische können das Gravitationswasserwirbelkraftwerk durch eine flach ansteigende, am äußeren Umfang des Rotationsbeckens installierte Rampe sowohl flussaufwärts als auch flussabwärts passieren. Fische mit gutem Schwimmvermögen, wie beispielsweise die Forelle, können auch gefahrlos durch die langsam rotierende Zotlöterer-Turbine wandern.